Mit dem AKAS-Hilfsfonds Ausländischen Studierenden helfen

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Der AKAS-Hilfsfonds unterstützt internationale Studierende in Braunschweig, die unverschuldet in eine akute finanzielle Notlage geraten sind. Wenn andere Fördermöglichkeiten nicht greifen, stellt der Hilfsfonds schnell und unbürokratisch eine einmalige Überbrückungshilfe von bis zu 500 Euro aus Spendengeldern bereit. Ziel ist es, Studienabbrüche aus finanziellen Gründen zu verhindern und Chancengleichheit zu gewährleisten.

Unterstützungsmöglichkeiten und Ansprechperson

Ansprechpartner und weitere Informationen:

Christian Köcher
Geschäftsführer Branschweigischer Hochschulbund
Tel.: 0531/391 4570
c.koecher@bhb-mail.de

 

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Ausgangslage und Ziel

Internationale Studierende verfügen häufig nicht über die finanziellen familiären Rücklagen oder belastbaren Netzwerke vor Ort, wie sie einheimischen Studierenden oft zur Verfügung stehen. Unerwartete Ereignisse wie Krankheit, Einkommensausfall oder dringende Reparaturen können daher schnell existenzielle Folgen haben, zumal ein Studium in Deutschland für viele bereits schon eine erhebliche finanzielle Belastung darstellt. Staatliche Unterstützung steht ihnen in vielen Fällen nicht zur Verfügung und ein Studienabbruch kann die Folge sein. An der Technischen Universität Braunschweig studieren rund 3.200 internationale Studierende. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des akademischen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt, stehen jedoch in Krisensituationen häufig ohne tragfähige finanzielle Absicherung da. Ziel des AKAS-Hilfsfonds ist es daher, kurzfristig finanzielle Engpässe zu überbrücken und die Fortsetzung des Studiums zu sichern, wenn andere Hilfsangebote nicht greifen.

Konzept

Der AKAS-Hilfsfonds ist als schnelle und unbürokratische Überbrückungshilfe konzipiert. Internationale Studierende in nachweislicher finanzieller Notlage können einmalig bis zu 500 Euro erhalten. Die Vergabe erfolgt nach einer Bedürftigkeitsprüfung durch Beratende aus dem AKAS-Netzwerk. Voraussetzung ist, dass keine anderen Förderprogramme in Anspruch genommen werden können und die Notlage die Fortsetzung des Studiums konkret gefährdet.

Unterstützungsbedarf

Der AKAS-Hilfsfonds finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern. Die Nachfrage ist kontinuierlich vorhanden, da finanzielle Notlagen internationaler Studierender regelmäßig auftreten. Um weiterhin schnell helfen zu können, ist eine verlässliche Auffüllung des Fonds erforderlich. Jede Spende trägt unmittelbar dazu bei, akute Notlagen zu überbrücken und Studienabbrüche zu vermeiden.

Projektverantwortliche

Als Mitglied des Arbeitskreis Ausländische Studierende (AKAS) verwaltet der Braunschweigische Hochschulbund den AKAS-Hilfsfonds. Die Vergabe von Mitteln an Studierende erfolgt in Zusammenarbeit mit der TU Braunschweig, der Diakonie und dem Hochschulbund nach einer eingehenden Prüfung, ob die Studentin oder der Student durch eine finanzielle Notsituation gefährdet.

Ausblick / Nachhaltigkeit​

Der Hilfsfonds ist als dauerhaftes Unterstützungsinstrument angelegt. Durch kontinuierliche Spenden soll sichergestellt werden, dass auch künftig internationalen Studierenden kurzfristig und unbürokratisch geholfen werden kann. Langfristig trägt der Fonds nicht nur zur Chancengleichheit und erfolgreichen Integration internationaler Studierender am Hochschulstandort Braunschweig bei, sondern unterstützt sie auch dabei, sich als zukünftige Fachkräfte in der Region zu etablieren und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.